Ernährung

Unsere Ernährung

Im Laufe der Zeit hat der Mensch sich verändert und auch die Art der Ernährung ist wahrhaftig mit in den Strudel des Veränderungsprozesses gelangt.

Folgende Frage stellt hierzu:

Könnte es denn möglich sein, dass wir uns auf Grund der Ernährung im Laufe der Zeit verändern?

Ich möchte genau diese Frage offen stehen lassen und jeder sollte für sich selbst erfahren wie sich die Nahrung auf unseren physischen und gestigen Körper auswirkt. Wir alle sind mit unterschiedlichen physischen Bedingungen gewachsen und verändern uns auch dementsprechend. Es gibt Zellen, welche sich sehr schnell erneuern und wieder welche die viele Jahre brauchen ehe diese neu entstehen. Wie die Beschaffung sein wird ist im Informationsschlüssel unserer Selbst gespeichert doch sind diese scheinbar etwas beeinflussbar und dies liegt darin verborgen wie wir bis dahin gelebt haben und welche vorherigen Informationen in uns ausgelöst werden.

Das Skelett wird ca. aller zehn Jahre komplett neu ersetzt. Die Rippenmuskulatur nach ca.15 Jahren und die Zellen im Dünndarm erneuern sich komplett ca. nach 16 Jahre. Die Leber benötigt sogar schon alle zwei Jahre neue Zellen, kein Wunder denn Sie ist ein hochachtungsvolles Organ in uns, welches unermüdlich ungewollte Stoffe trennt, damit diese unseren Körper wieder auf schnellen Weg verlassen können.

Unsere Haut ist unser größtes Organ und genau diese regeneriert sich unermüdlich aller paar Tage aufs neue.

Ich glaube es ist uns nicht immer bewusst was unser Körper jeden Augenblick unseres Lebens leistet und was permanent in und um uns mit ihm geschieht.

Essen, um zu leben, nicht leben, um zu essen, so lautet die Yogische Einstellung zur Ernährung.

Der Yogi nimmt eine Nahrung zu sich die eine gute Wirkung für ihn in der Gesamtheit erzielt, denn sowohl physisch als auch psychich tragen die zugeführten Stoffe zur Beschaffenheit und Entwicklung eines jeden Lebewesens bei.

Yogis sind Vegetarier, die pflanzliche Kost bezieht ihre Nährwerte direkt von der Sonne dem primären Energieträger und dies ist nun mal die Energiequelle allen  Lebens auf der Erde.

Die Lichtenergie ist der Ursprung aus dem Leben entsteht.

Ausgewogen und vollwertig

Yogische Ernährung ist lactovegetarisch und besteht hauptsächlich aus Getreide, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse, Nüssen, Samen und Milchprodukten. Keine Eier werden zur Nahrung zu sich genommen. Das Weglassen von Milchprodukten begünstigt die Entgiftung der körpereigenen Zellen, doch sollte der Yogi immer darauf achten das es ihm nicht an Mineralien, Vitaminen, Fetten, Kohlehydraten und Proteinen mangelt. Auch hier ist das richtige Gleichgewicht ein sehr wichtiger Bestandteil im Leben.

Vegetarische Ernährung ist vollwertig, leichtverdaulich und liefert dem Körper ein Maximum an Nährstoffen und Energie. Generell sollte unsere Nahrung so frisch und naturbelassen (ohne Konservierungs- und künstliche Aromastoffe) wie möglich sein, am besten aus kontrolliert biologischem Anbau und nicht Genmanipuliert. Um möglichst viele lebenswichtige Nährstoffe zu erhalten, ist es wichtig, die Lebensmittel schonend zu verarbeiten. Durch lange Lagerung, Raffinierung oder verkochen werden viele lebenswichtige Bestandteile der Nahrung zerstört.

      

Auch der Geist isst immer mit!

Wir sind buchstäblich das, was wir zu uns nehmen. Den meisten ist nicht bekannt, dass die Substanz der Nahrung auch unseren Geist formt und ihn dadurch auf eine sehr subtile Weise beeinflusst. So führen unreine Nahrungsmittel wie z.B. Fleischprodukte nicht nur zu einer Versteifung der Gelenke, sondern rufen auch Gefühle von Schwere und Lethargie hervor. Sie begünstigen dadurch das Entstehen chronischer Erkrankungen oder Depressionen. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Lustlosigkeit oder auch Aggressivität und enorme Unruhe können durch zu hohe Aufnahme an Fleisch entstehen.
Yogische Ernährung besteht aus reinen Nahrungsmitteln und trägt dazu bei, uns körperlich und geistig leistungsfähig und damit Gesund zu erhalten.